Einstiegsmodell Philips BDP3200 – Was kann der Blu-ray Player für unter 100 Euro?
1) Ausstattung
Durch den geringen Preis sollte man beim Zubehör auch nicht zu viel erwarten. Zusammen mit dem Player werden lediglich die Fernbedienung, passende Batterien, eine Kurzanleitung und eine ausführliche Bedienungsanleitung auf CD geliefert. Ein HDMI-Kabel fehlt wie bei den meisten günstigeren Playern leider und muss separat erworben werden. Der BDP 3200 unterstützt die Wiedergabe von 1080p bei 24 Hertz und kann damit Kinofilme theoretisch original wiedergeben. DVDs können über die integrierte Upscaling-Funkton auch mit einer höheren Auflösung dargestellt werden. Der Player lässt sich kabelgebunden ans Internet anbinden, für eine kabellose Verbindung ist ein spezieller Adapter notwendig. Neben CDs, DVDs und BDs unterstützt der BDP 3200 auch DivX und .mkv-Videos. Über einen USB-Anschluss kann eine externe Festplatte oder ein USB-Stick mit zusätzlichem Speicher angeschlossen werden, von diesem lassen sich sowohl Filme abspielen, als auch Firmware-Updates auf den Player übertragen.
2) Handhabung
Die Inbetriebnahme ist denkbar einfach. Einfach den Player mit dem Fernseher verbinden und schon kann der Filmgenuss starten. Ein zusätzliches Surroundsystem kann über einen koaxialen Ausgang angeschlossen werden. Das Menü ist größtenteils selbsterklärend und die Navigation erfolgt weitgehend intuitiv. Die Tasten der Fernbedienung haben einen guten Druckpunkt und sind übersichtlich angeordnet, sodass auch Anfänger mit den Funktionen problemlos zurechtkommen werden. Als zusätzliches Feature können mit dem Player auch YouTube-Videos angesehen werden, wenn eine Internetverbindung besteht, diese könnten allerdings etwas schneller laden. Die Wartezeiten sind teilweise doch sehr lang, obwohl eine schnelle Internetleitung besteht.

Philips BDP3200 Blu-Ray Player
3) Bildqualität
Auch in der Einstiegsklasse sollten zumindest bei der Blu-Ray-Wiedergabe kaum Schwächen auftreten. Das Bild ist gestochen scharf und auch die Farben wirken realitätsgetreu. Während des Tests kam es zu keinerlei Schwankungen der Bildqualität. DVDs sehen sowohl auf größeren als auch auf kleinen TV-Geräten ebenfalls sehr gut aus, allerdings stößt die Upscaling-Funktion gerade bei älteren DVDs recht schnell an ihre Grenzen. So kann es je nach Ausgangsmaterial das eine oder andere Mal durchaus zu kleinen Blockbildungen kommen, die aber nur sehr kurze Zeit anhalten und schnell wieder verschwinden. DivX-Dateien und viele .mkv-Dateien können auch über den Player abgespielt werden, die Bildqualität hängt dann aber stark vom Ausgangsmaterial ab. Dank des schnellen USB 2.0-Standards werden auch große Dateien ruckelfrei und ohne Verzögerung abgespielt.
4) Klangqualität
Beim Klang leistet sich der BDP 3200 ebenfalls kaum Schwächen. Der integrierte Decoder unterstützt DTS-HD, Dolby True HD, Dolby Digital und DTS. Diese lassen sich aber nur genießen, wenn auch eine passende Surround-Anlage angeschlossen wird. Wenn keine angeschlossen ist, bleibt der Ton noch immer annehmbar, aber stark von den verwendeten Fernsehlautsprechern abhängig.
5) Fazit:
Mit dem Philips BDP 3200 erhalten Kunden ein gutes Gerät, das Blu-Rays wiedergeben kann und viele weitere Formate unterstützt. Es gibt aber zum Player selbst kaum Extras und die kabellose Internetfunktion kann nur über ein teures Zusatzgerät genutzt werden. Unterm Strich liefert der Player gute Bild- und Tonleistungen zu einem günstigen Preis, daher ist er gerade für Einsteiger empfehlenswert, die für wenig Geld einen Player ohne viele Extrafunktionen wollen.
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